Es ging um aktuelle Themen beim diesjährigen Schulwettbewerb von Jugend debattiert. Die erste Debattenfrage lautete: „Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Schule selber putzen?“ Die Klassensieger und -siegerinnen aus vier Klassen prüften sorgfältig die Argumente für und gegen eine solche Maßnahme.
Handelt es sich um einen Vorschlag, mit dem das Gemeinschaftsgefühl und der Teamgeist verbessert wird? Oder geht es eher um unbezahlte Kinderarbeit, noch dazu verbunden mit einem gefährlichen Umgang mit giftigen Chemikalien? Luisa Claußen (9a), León Ernst (9c), Jano Lange (10b), Thelma Lemke (10c), Justus Röpke (9c), Hanna Rutkowski (9a), Loreena Selck (10c) und Mathis Witte (10b) debattierten das Thema engagiert und überzeugend. Nele Schlüter und Lena Ziems (11d) waren als Zeitnehmerinnen in der Jury dabei.
In der anschließenden Finaldebatte wurde die Frage erörtert, ob eine Führerscheinpflicht für E-Scooter eingeführt werden sollte. Mitschülerinnen und Mitschüler aus den beteiligten Klassen verfolgten die Debatte im Publikum. Die Debatte überzeugte durch die Sachkenntnis und die Vielfalt der Argumente, die in der freien Aussprache ausgetauscht wurden. Die Entscheidung fiel der Jury schwer, was sich auch an der langen Beratungszeit zeigte. Nach dem persönlichen Feedback für die Debattantinnen und Debattanten wurde das Ergebnis verkündet: Thelma und León haben sich als Erst- und Zweitplatzierte für die nächste Runde des Wettbewerbs qualifiziert. Sie nehmen am 27. Januar am Regionalwettbewerb teil, der am Gymnasium Ottersberg stattfinden wird.


