Am 19. Dezember reiste eine rund 20-köpfige, bunt gemischte Gruppe nach Hamburg. Schülerinnen und Schüler aus dem DaZ-Unterricht, überwiegend ukrainischer Herkunft, trafen dabei auf Jugendliche aus verschiedenen Schulen, die gemeinsam den Konfirmandenunterricht in Achim besuchen.

Begleitet wurde die Gruppe von Frau Jutta Rippe, die als Mitarbeiterin der Kirche den DaZ-Unterricht am Cato regelmäßig unterstützt, dem Schulpastor Arnd Seiferth, einem Praktikanten aus Oldenburg, Herrn Sherman Shekhi, sowie der DaZ-Koordinatorin Frau Ulrike Kompch. Besonders erfreulich war zudem die Begleitung durch Frau Olena Senn, die bis Ende 2024 ebenfalls am Cato tätig war.

Bereits auf der gemeinsamen Zugfahrt nach Hamburg stand ein zentrales Thema im Mittelpunkt: Was bedeutet eigentlich Respekt? Die Schülerinnen und Schüler tauschten ihre Gedanken aus, hörten einander zu und brachten ganz unterschiedliche Perspektiven ein. Damit waren sie bestens eingestimmt auf den Besuch der Ausstellung „Respekt“ im Haus der Arbeit in Hamburg-Barmbek.

Die Ausstellung, die noch bis Mitte Oktober 2026 dort zu sehen ist, ist etwas ganz Besonderes: Sie wurde von Jugendlichen für Jugendliche konzipiert und greift auf sehr anschauliche, interaktive und lebensnahe Weise Themen wie Respekt, Rechte, Vielfalt und Diversität auf. Mit großem Interesse arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an den Stationen, mischten sich immer wieder neu, nahmen an Quizformaten teil und hörten aufmerksam der kurzweiligen und informativen Führung zu. Besonders deutlich wurde dabei, wie wichtig gegenseitiger Respekt und das Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten sind.

Im Anschluss ging es gemeinsam weiter in die Hamburger Innenstadt. Dort teilte sich die Gruppe auf und gestaltete den Nachmittag ganz individuell: Einige besuchten den Weihnachtsmarkt, andere nutzten die Zeit zum Shoppen, wieder andere gönnten sich ein gemeinsames Weihnachtsessen oder besichtigten das Hamburger Rathaus. Diese freie Zeit bot viele Gelegenheiten für Gespräche, neue Begegnungen und gemeinsames Erleben.

Am Abend trat die Gruppe schließlich die Rückreise an. Zum Abschluss wurde erneut gefragt, was an diesem Tag besonders schön gewesen sei und was den Schülerinnen und Schülern am besten gefallen habe. Die Antworten waren ebenso überraschend wie erfreulich: „Alles war schön.“

So wurde dieser Ausflug zu einem ganz besonderen, letzten Schultag vor den Weihnachtsferien – intensiv, aufregend, lehrreich und geprägt von Gemeinschaft, Offenheit und gegenseitigem Respekt.